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28.1.2012 : 6:55 : +0000

Stamm

Sommerlager 2008 in Polen

Am Freitag, den 25.07.08 machten sich die Rover- und Pfadistufe zusammen auf den Weg nach Polen. Mit dem Bus, dem Flugzeug und einer nicht gerade angenehmen 5stündigen Fahrt mit dem Zug gelangten wir dann endlich an unser Ziel. Wir begannen nach einer kleinen Pause auch direkt mit dem Aufbau der Zelte und da die Jupfis und Wölflinge noch mit dem Zug unterwegs waren, wurden ihre Zelte netterweise auch von uns aufgebaut. Anschließend wurde der Platz erkundet oder man hat sich einfach nur von der langen Reise ausgeruht.



In den nächsten Tagen wurden Lagerbauten (z.B. Sitzgelegenheiten) oder Workshops (z.B. Filzen, Angeln oder Geschirrbeutel) gemacht. Natürlich musste auch Holz für unser Lagerfeuer aus dem Wald geholt werden. Abends wurde entweder ein Film geschaut oder wir saßen gemütlich ums Lagerfeuer.



Am Dienstag und am Mittwoch war mittags Truppprogramm. Viele haben sich in dieser Zeit die Wolfsschanze angeschaut und andere sind bei dem schönen Wetter einfach nur schwimmen gegangen.



Am Donnerstagmittag ging es dann los mit dem Haijk. Als erstes wurden die Gruppen eingeteilt, die aus allen Stufen bunt gemischt waren und dann ging es auch schon los. Langsam wurde jeder Gruppe mitgeteilt, was sie jetzt zu tun hat und wo es hingehen soll. Einige wurden an einem bestimmten Punkt mit dem Auto ausgesetzt und andere mussten vom Zeltplatz aus starten. Während dieser 3 Tage musste man Stationen bewältigen und am Ende einen Schatz suchen, der von einem Agententeam natürlich auch gefunden wurde. Als Sonntagmittags wieder alle auf dem Platz eingetroffen waren, ging der Duschmarathon los. Die letzten haben dann auch leider kein warmes Wasser mehr gehabt, jedoch war trotzdem jeder glücklich, nachdem er unter der Dusche gestanden hatte.



Am Sonntag haben es dann viele Trupps beim Truppprogramm langsam angehen lassen. Die einen haben ausgeschlafen, während die anderen schon auf den Beinen waren und sich auf den Weg machten. Abends gab es dann ein Lagerfeuer und jede Stufe hatte einen kleinen Programmpunkt vorbereitet.



Die nächsten 3 Tage ging das Truppprogramm weiter und Einige machten sich auf den Weg Gizycko oder den Mauerwald zu besichtigen. Es gab aber auch mutige Pfadfinder, die sich bei dem schlechten Wetter in die Kanus trauten, jedoch ihre 2tägige Tour abbrechen mussten, da der Regen zu stark wurde und alle nass waren.



Am Donnerstag war das Wetter wieder besser und morgens gingen alle freiwillig oder auch gezwungenermaßen schwimmen. Mittags wurde dann das olympischer Feuer der Winterspiele entzündet und der Programmpunkt der Rover konnte mit einer Eröffnungszeremonie beginnen. Alle wurden in Länder wie z.B. Deutschland, Polen oder auch Jamaika eingeteilt und mussten verschiedene Wintersportarten bewältigen. Lustig wurde es beim Biathlon, Eiskunstlaufen, Curling oder auch beim Skispringen. Abends gab es dann am Lagerfeuer eine Abschlusszeremonie, bei der alle Länder einen kleinen Beitrag beisteuerten. Danach zog sich die Jury zurück und anschließend wurde das Siegerland Norwegen gekrönt.



Am Freitag fing dann leider die Aufbruchsstimmung an. Nach und nach wurden die ersten Zelte und Lagerbauten abgebaut. Abends gab es dann noch mal einen für viele sehr emotionalen Abschluss des Lagers durch die Übergabe. Alle, die eine Stufe höher kamen, wurden auf einem Floß von ihren alten Leitern auf See geschickt. Dort setzen sie ihre Papierboote mit ihren ganzen Sorgen und Ängsten, welche sie die Tage zuvor vorbereitet hatten, auf den See. Anschließend wurden sie von ihren neuen Leitern wieder an Land gezogen und von ihrer neuen Gruppe herzlich empfangen. Den Abend haben wir dann gemütlich am Lagerfeuer mit Tschai und Liedern ausklingen lassen.



Am nächsten Tag ging es dann für die Rover los nach Danzig. Wir haben dort die Gegend und natürlich auch das Meer erkundet. Für die Wölflinge und Jupfis hieß es da schon Abschied nehmen und mit dem Zug nach Hause fahren. Die Pfadis hatten sonntags einen kleinen Aufenthalt in Danzig und haben sich abends mit den Rovern am Flughafen getroffen, um die Heimreise anzutreten.



Im Allgemeinen war es mal wieder ein richtig schönes Stammeslager. Wir haben uns alle ein bisschen besser kennen gelernt, haben gemeinsam viel Spaß gehabt und haben zusammen auch ziemlich unter den Schnaken, Bremsen und Wespen gelitten.




Gut Pfad!

Ann-Kathrin Giereth

 

Bilder von Platz und Umgebung

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterHier gibts einige Bilder von Platz und Umgebung, die wir auf unserer Vortour über den 1. Mai gemacht haben.